Münzbach liegt im oberösterreichischen Mühlviertel, einem hügeligen Granit- und Gneisplateau. Der Ort befindet sich auf etwa 426 Metern Höhe und erstreckt sich über eine Fläche von 25 Quadratkilometern, wobei Wälder und landwirtschaftliche Flächen das Bild prägen. Im Norden grenzt Münzbach an Windhaag bei Perg, im Osten an St. Thomas am Blasenstein und Bad Kreuzen, während im Süden Baumgartenberg und im Südosten Klam liegen. Mehrere Bäche wie der Käfermühlbach und der Sulzbach durchziehen das Gebiet.
Erstmals erwähnt wird Münzbach im Zusammenhang mit einer Burg im Jahr 1209, die Chunradus de Staine gehörte. Die Kirche des Ortes wechselte im Mittelalter mehrfach den Besitzer, von den Herren von Perg über das Stift St. Florian bis zum Kloster Säbnich. Marktrechte erhielt Münzbach vermutlich unter den Babenbergern, und im 16. Jahrhundert prägten die Herren von Windhaag und Klingenberg den Ort. Besonders einflussreich war Joachim Enzmilner, der im 17. Jahrhundert das Dominikanerkloster gründete und die Gegenreformation vorantrieb.
Heute ist Münzbach vor allem durch das Dominikanerkloster und die ehemalige Klosterkirche geprägt, die heute als Pfarrhof dient. Das Barbaraspital, einst Teil des Klosters, gehört heute der Marktgemeinde. Die Umgebung mit ihren sanften Hügeln und Wäldern lädt zu Wanderungen ein, während der Ort selbst durch seine historische Bausubstanz und die Verbindung zu den Dominikanern einen besonderen Charakter bewahrt.