Arosa liegt im Kanton Graubünden, am Ende des Schanfigger Tals, etwa 15 Kilometer südöstlich von Chur. Die Siedlung ist die höchstgelegene im Tal und von Bergen wie dem Aroser Rothorn umgeben, das mit über 2900 Metern den höchsten Punkt der Gemeinde bildet. Die Landschaft wird geprägt von Alpweiden, Geröllhalden und geschlossenen Nadelwäldern, während Seen wie der Älplisee und der Schwellisee das Bild ergänzen. Die Plessur durchfließt das Gebiet und mündet bei Arosa in den Fluss.
Die ersten Spuren menschlicher Nutzung reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück, als das Gebiet als Alpweiden diente. Um 1330 wurde Arosa erstmals urkundlich als Araus erwähnt, der Name geht vermutlich auf vorromanische Wurzeln zurück. Im 14. Jahrhundert siedelten sich Walser an und verdrängten die romanische Bevölkerung, die bis dahin die Alpwirtschaft betrieben hatte. Lange Zeit blieb Arosa eine abgelegene Walsersiedlung, die von Viehzucht und später auch vom Erzbau lebte. Erst im 19. Jahrhundert begann sich der Ort zu einem Luftkurort zu entwickeln.
Heute ist Arosa vor allem als Ferien- und Erholungsort bekannt, der Teil des Skigebiets Arosa Lenzerheide ist. Das Bergkirchli in Innerarosa und die Pfarrkirche in Langwies zeugen von der langen Geschichte des Ortes. Die Gemeinde umfasst mehrere ehemalige Siedlungen wie Calfreisen, Castiel und Lüen, die heute Teil des Gemeindegebiets sind. Die malerische Lage zwischen Bergen und Seen macht Arosa zu einem beliebten Ziel für Naturliebhaber und Wintersportler.