Atzbach liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel, etwa 464 Meter über dem Meer. Die sanften Hügel in der Umgebung erreichen stellenweise über 500 Meter, während der Ort selbst von ausgedehnten Feldern geprägt ist, die den Großteil der Fläche einnehmen. Wälder bedecken etwa ein Siebtel des Gemeindegebiets, das sich über rund vierzehn Quadratkilometer erstreckt.
Erstmals taucht der Ort 1120 unter dem Namen Otesbach in Urkunden auf. Später prägten Adelsfamilien wie die Anhanger das Geschehen, etwa durch das nahe Schloss Köppach, das nach einem Brand im 19. Jahrhundert verkleinert wiederaufgebaut wurde. Ein schweres Unwetter führte schließlich zum Abriss des Gebäudes im 20. Jahrhundert. Eine künstliche Höhle in der Nähe lieferte Funde aus dem Dreißigjährigen Krieg, darunter ein Reiterschwert.
Besonders bekannt ist Atzbach für seine historischen Schlösser wie Köppach, Aigen und Katzenberg sowie die Pfarrkirche. Das Gemeindewappen erinnert an die einstigen Besitzer, die Anhanger, und verbindet es mit dem Ortsnamen durch einen silbernen Wellenbalken. Wirtschaftlich spielt die Landwirtschaft eine große Rolle, während Pendlerströme in die umliegenden Gemeinden deutlich überwiegen.