Regau liegt im oberösterreichischen Hausruckviertel, etwa 430 Meter über dem Meer. Die Gemeinde erstreckt sich über rund acht Kilometer in beide Richtungen und umfasst Wälder, Felder und Wiesen. Im Norden fließt die Ager, die hier die Grenze bildet und die Vöckla aufnimmt, die kurz zuvor aus der Nachbargemeinde kommt.
Der Name tauchte erstmals im frühen neunten Jahrhundert auf, abgeleitet von „Rebengau“ und verweist auf eine lange Weinbautradition. Später wechselten die Herrscher, von bayerischen Grafen bis zu den Landesherren Österreichs. Im Lauf der Jahrhunderte wurde Regau mehrmals besetzt, gehörte zeitweise zu einem anderen Reichsgau und wurde schließlich Teil des heutigen Bundeslandes. Seit dem Jahr 2000 trägt es den Titel Marktgemeinde.
Die Überreste einer mittelalterlichen Burg erinnern an die Vergangenheit, während die Pfarrkirche und die Vituskirche das heutige Ortsbild prägen. Ein evangelisches Museum und eine starke Bürgergarde zeigen die kulturelle Vielfalt. Wirtschaftlich profitiert Regau von seiner verkehrsgünstigen Lage an der Salzkammergut Straße und beherbergt Betriebe, einen Badesee und eine Tierkörperverwertung.