Bad Tabarz liegt im nordwestlichen Thüringer Wald, umgeben von bewaldeten Bergen wie dem Großen Inselsberg und dem Datenberg. Durch den Ort fließt die Laucha, die sich aus mehreren Waldquellen speist und später in die Hörsel mündet. Die Landschaft ist geprägt von steilen Felsformationen, Höhlen und dicht bewaldeten Hängen, die Wanderer anziehen.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung finden sich in frühgeschichtlicher Zeit, später entstanden im Mittelalter Burgen wie die Burg Torstein. Die Orte Tabarz und Cabarz entwickelten sich an einer wichtigen Handelsstraße, wo sich durch Rodungen und Bergbau erste Siedlungen bildeten. Wirtschaftlich prägten Forstwirtschaft, Bergbau und Handwerk das Leben, bis der Tourismus ab dem späten 19. Jahrhundert einen Aufschwung brachte.
Heute ist Bad Tabarz ein staatlich anerkannter Kurort mit historischen Bauwerken wie der Tabarzer Kirche und dem Struwwelpeter-Park, der an den Autor Heinrich Hoffmann erinnert. Die Natur mit Wanderwegen und Felsformationen macht den Ort zu einem beliebten Reiseziel. Ein Heimatmuseum in Cabarz bewahrt die lokale Geschichte.