Bad Windsheim liegt in Mittelfranken, eingebettet zwischen dem Steigerwald im Süden und der Frankenhöhe im Norden. Westlich von Nürnberg gelegen, durchfließt die Aisch das Gebiet, in die kurz darauf die Rannach mündet. Die Stadt ist ländlich geprägt und bekannt als Heilbad mit der Krönungsquelle, die Mineralwasserfirmen beliefert.
Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 741 unter dem Namen „Uuinedisheim“, wobei der Name nicht vom Weinbau, sondern von einem Personennamen abgeleitet ist. Windsheim war lange eine selbstständige Reichsstadt und erhielt 1248 diesen Status. Prägend war auch die Reformation, die früh eingeführt wurde, sowie die Verbindung zum Deutschen Orden und die Hexenverfolgungen Ende des 16. Jahrhunderts.
Heute ist Bad Windsheim das einzige Heilbad Mittelfrankens und trägt seit 1961 diesen Titel. Die Stadtkirche St. Kilian mit dem Zwölfbotenaltar von Tilman Riemenschneider und die historische Martinskirche zeugen von ihrer langen Geschichte. Die umliegenden Schutzgebiete wie das Naturschutzgebiet Külsheimer Gipshügel und das Naturwaldreservat Jachtal machen die Region ökologisch wertvoll.