Baja liegt im Süden Ungarns, etwa 150 Kilometer von Budapest entfernt, direkt am linken Donauufer. Die Stadt befindet sich nahe der Grenze zu Kroatien und Serbien, in einer flachen Landschaft namens Batschka. Nachbarorte sind unter anderem Érsekcsanád und Csávoly.
Erstmals erwähnt wurde Baja im frühen 14. Jahrhundert. Später zogen deutsche Siedler, die Donauschwaben, hierher und prägten das Leben in der Stadt. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Eisenbahnbrücke über die Donau durch einen Luftangriff beschädigt. Heute ist Baja bekannt für seine Fischerei und den Tourismus.
Besucher finden in Baja eine barocke Pfarrkirche aus dem 18. Jahrhundert und eine ehemalige Synagoge, die heute als Stadtbibliothek dient. Ein Museum widmet sich dem Maler Ferenc Miskolczy, ein anderes der Regionalgeschichte. Jedes Jahr im Juli lockt ein Volksfest mit Fischsuppe aus großen Kesseln. Die Stadt ist zudem ein wichtiger Produktionsstandort für Tiefkühlkost und Snacks.