Beelitz liegt im Naturpark Nuthe-Nieplitz am Rand der Zauche, einer sandigen Hochfläche, die von ausgedehnten Kiefernwäldern geprägt ist. Südlich der Stadt erstreckt sich das feuchte Niederungsgebiet der Nuthe-Nieplitz-Niederung. Der Beelitzer Sander, eine durch eiszeitliche Schmelzwässer entstandene Sandfläche, grenzt im Norden und Westen an das Stadtgebiet.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Beelitz im Jahr als slawischer Ort namens Belizi. Im Mittelalter entwickelte es sich zu einem Wallfahrtsort, nachdem eine Hostie Bann- und Heilkraft zugeschrieben wurde. Im 15. Jahrhundert reichte der Einfluss bis nach Wildenbruch, und während des Dreißigjährigen Krieges litt die Stadt unter Truppendurchzügen. Später wurde Beelitz Garnisonsstadt, als Friedrich Wilhelm I. Husaren in Bürgerhäusern unterbrachte.
Heute ist Beelitz vor allem als „Spargelstadt“ bekannt, da es im Zentrum des größten brandenburgischen Spargelanbaugebiets liegt. Einst diente eine Funkempfangsstation von Telefunken der internationalen Kommunikation, deren markante Bauten noch heute an die technische Vergangenheit erinnern. Ein jüdischer Friedhof und eine Gedenktafel erinnern an die deportierten Kinder der ehemaligen Erziehungsanstalt.