Béganne liegt im Südosten des Départements Morbihan in der Bretagne, etwa sechzehn Kilometer südwestlich von Redon. Die Gemeinde grenzt im Norden an Saint-Gorgon, im Nordosten an Allaire und im Süden an Nivillac. Durch das Gebiet fließen die Flüsse Vilaine und Étier sowie der Bach Bouloterie, an deren Ufern teilweise die Gemeindegrenze verläuft. Bei Foleux mündet der Étier in die Vilaine und bildet dort einen kleinen Freizeithafen.
Erstmals erwähnt wird Béganne im Zusammenhang mit der gallo-romanischen Besiedlung, doch seine heutige Gestalt prägten vor allem mittelalterliche und frühneuzeitliche Bauwerke. Der Ort lebte lange von der Landwirtschaft und dem Handel entlang der Wasserwege, wovon noch historische Salzspeicher und Zollhäuser zeugen. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste ein Herrenhaus in Trégouët wiederaufgebaut werden, was auf die Spuren des Krieges in der Region hinweist.
Béganne besticht durch seine historischen Bauwerke wie die Kirche Saint-Hermeland aus dem 15. Jahrhundert oder die Schlösser von Léhélec und L’Estier. Dazu kommen Kapellen, ein altes Pfarrhaus, Kalvarienberge und öffentliche Waschplätze, die das ländliche Leben vergangener Jahrhunderte widerspiegeln. Die Gemeinde liegt abseits großer Verkehrsachsen, ist aber über die E 60 und die D 775 gut angebunden.