Beringen liegt im fruchtbaren Klettgau, am Rand des Randen und grenzt im Nordosten an Schaffhausen sowie im Süden an das deutsche Jestetten. Durch das Eschheimertal verläuft eine wichtige Achse des Kantons, denn dort befindet sich der geografische Mittelpunkt des Schaffhauser Gebiets. Die Gemeinde ist von Landwirtschaft geprägt und blickt auf eine lange Tradition zurück, die bis in die Bronzezeit reicht.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Beringen im Jahr 1090, als Graf Burkhard von Nellenburg Besitz an das Kloster Allerheiligen in Schaffhausen übertrug. Doch schon lange vorher lebten hier Menschen, wie Funde aus der Bronzezeit und römische Siedlungsreste im Lieblosental belegen. Im Frühmittelalter entstand der Ort als „Siedlung des Bero“, benannt nach einem alemannischen Anführer. Ein adeliges Geschlecht, die „Hünen von Beringen“, prägte später das Dorf, dessen Schloss heute kaum noch sichtbar ist.
Beringen ist bekannt für seinen historischen Wohnturm, der heute als Ortsmuseum dient und einst den „Edlen Hün von Beringen“ gehörte. Ein weiteres Wahrzeichen ist der Beringer Randenturm, eine moderne Stahlkonstruktion mit Aussichtsplattform. Das Dorf lebt von einem regen Vereinsleben und beherbergt Schulen, die auch Jugendliche aus den umliegenden Gemeinden aufnehmen. Die Industrialisierung brachte den Wandel vom Bauerndorf zur modernen Gemeinde, die heute eng mit Schaffhausen verbunden ist.