Bern liegt im Schweizer Mittelland auf einer Höhe von 542 Metern beidseits der Aare, die die Altstadt mit einer markanten Schleife umgibt. Der Gurten im Süden und der Bantiger im Osten prägen das Landschaftsbild, während der Könizbergwald im Südwesten mit 674 Metern die höchste Erhebung des Stadtgebiets darstellt. Die Aare durchzieht das Gebiet in einer tief eingeschnittenen Talkerbe und bildet im Norden die Grenze zu umliegenden Gemeinden.
Die Stadt wurde 1191 als Zähringerstadt gegründet und entwickelte sich ab dem 13. Jahrhundert zu einer bedeutenden Freien Reichsstadt. 1353 trat Bern der Eidgenossenschaft bei und wuchs bis ins 16. Jahrhundert zu einem der größten Stadtstaaten nördlich der Alpen heran. Seit 1983 zählt die Berner Altstadt zum UNESCO-Welterbe, da sie mit ihren charakteristischen Lauben teilweise noch im ursprünglichen Zustand erhalten ist.
Bern ist nicht nur politisches Zentrum der Schweiz, sondern besticht durch seine historische Altstadt, die von Sandsteinbauten und Lauben geprägt ist. Die Stadt vereint Verwaltung, Kultur und Natur, etwa mit dem Bremgartenwald im Nordwesten oder dem Stadion Wankdorf im Osten. Als eine der teuersten Städte der Welt verbindet sie urbanes Flair mit landschaftlicher Vielfalt zwischen Fluss, Wäldern und Plateaus.