Münchenbuchsee liegt etwa acht Kilometer nördlich der Stadt Bern im Schweizer Mittelland. Die Gemeinde umfasst neben dem Hauptort auch die Siedlungen Hofwil und Diemerswil sowie das Quartier Waldegg. Im Norden grenzt sie an Deisswil, im Osten an Wiggiswil und Moosseedorf, im Süden an Zollikofen und Kirchlindach und im Westen an Schüpfen und Rapperswil.
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortsnamens stammt aus dem Jahr 1180, als Kuno von Buchsee den Johannitern eine Schenkung machte und damit die Johanniterkommende Münchenbuchsee begründete. Diese wurde nach der Reformation 1528 aufgelöst und in eine Landvogtei umgewandelt. Eine Besonderheit der Gründung war die Bedingung, dass weder Zölle noch Gebühren für den Durchzug erhoben werden durften. 2023 fusionierte die Gemeinde mit Diemerswil.
Münchenbuchsee prägen historische Bauwerke wie die evangelische Kirche, die ehemalige Johanniterkommende und das Schloss aus dem frühen 17. Jahrhundert. Die Siedlung Hofwil beherbergte einst ein Lehrerseminar. Berühmte Persönlichkeiten wie der Maler Paul Klee oder der Musiker Stephan Eicher haben hier gelebt oder wurden geboren. Zudem war Münchenbuchsee Standort des ersten Rundfunksenders der Schweiz, dessen Gebäude heute für Veranstaltungen genutzt werden.