Berne liegt im Süden der Wesermarsch, einer flachen, von Flüssen und Mooren geprägten Landschaft in Niedersachsen. Die Gemeinde erstreckt sich über Marschland und größere Moorgebiete, durchzogen von Entwässerungsgräben und Kanälen. Der Fluss Berne mündet hier in die Ollen, die wiederum in die Hunte fließt. Im Norden bildet die Weser die Grenze, während im Süden Gemeinden wie Hude und Ganderkesee angrenzen. Die Landschaft liegt meist nur etwa einen Meter über dem Meeresspiegel und ist stark von der Landwirtschaft geprägt.
Erstmals erwähnt wurde Berne im Jahr 1063, als Kaiser Heinrich IV. das Gebiet an die bremische Kirche verschenkte. Niederländische Siedler rodeten das Sumpfland und errichteten Deiche, um sich vor Hochwasser zu schützen. Im Mittelalter entwickelte sich die Region unter dem Einfluss der Stedinger, die hier nach dem Holländerrecht lebten. Später prägten Handel und Schifffahrt entlang der Weser die Entwicklung.
Heute ist Berne vor allem durch seine ländliche Prägung und die typische Marschlandschaft bekannt. Im Gemeindegebiet liegen mehrere Naturschutzgebiete wie das Wittemoor und die Juliusplate, die als Lebensraum für seltene Arten dienen. Die Gemeinde besteht aus über 50 Gemeindeteilen, darunter Bardenfleth und Hiddigwarden. Durch die enge Verbindung zu Wasser und Deichen ist der Hochwasserschutz eine zentrale Aufgabe.