Biescas liegt im Norden Spaniens, in den Pyrenäen, wo der Fluss Gállego vorbeifließt. Der Ort ist der Hauptort der Gemeinde gleichen Namens in der Provinz Huesca und gehört zur Region Alto Gállego. Er bildet den Zugang zum Valle de Tena und liegt auf etwa 860 Metern Höhe. Die Gemeinde zählt rund 1.640 Einwohner.
Erstmals erwähnt wurde Biescas in Zusammenhang mit der Landwirtschaft, insbesondere der Weidewirtschaft, die lange Zeit die Lebensgrundlage bildete. Im 20. Jahrhundert wandelte sich der Ort zu einem beliebten Reiseziel, das sowohl im Winter als auch im Sommer Besucher anzieht. Ein schweres Unglück ereignete sich 1996, als eine Schlammlawine auf einem Campingplatz 87 Menschen das Leben kostete.
Biescas besticht durch seinen historischen Kern mit der Plaza Mayor und dem Rathaus sowie durch Bauwerke wie die Pfarrkirchen El Salvador und San Pedro. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch der Dolmen von Santa Elena, mehrere Einsiedeleien und der mittelalterliche Wehrturm Torraza de Acín. Persönlichkeiten wie der Radrennfahrer Fernando Escartín oder der Schriftsteller Máximo Palacio stammen aus dem Ort. Eine Partnerschaft verbindet Biescas mit der französischen Gemeinde Arthez-de-Béarn.