Panticosa liegt eingebettet im Valle de Tena, nördlich der Provinzhauptstadt Huesca und südlich des Pyrenäenhauptkamms. Die Gemeinde erstreckt sich in etwa 1200 Metern Höhe und grenzt nahe an Frankreich, wo sich Berge bis über 2800 Meter erheben. Das Klima ist mild und feucht, mit reichlich Niederschlag über das ganze Jahr verteilt.
Die Wurzeln des Ortes reichen bis in die Römerzeit zurück, als dort bereits Thermalbäder genutzt wurden. Die heutige Siedlung entstand jedoch erst im 13. Jahrhundert. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert wurde Panticosa als Kurort europaweit bekannt, während heute der Tourismus im Skigebiet Formigal-Panticosa die größte Rolle spielt.
Besonders sehenswert sind die historische Kirche Mariä Himmelfahrt, die ursprünglich aus dem 13. Jahrhundert stammt, sowie die Brücke von Caldarès aus dem Jahr 1556. Die alten Kuranlagen zeugen von der langen Tradition als Heilbad. Zudem pflegt die Gemeinde Partnerschaften mit den französischen Orten Cauterets und Angoulins. Der Skilangläufer Emiliano Morlans stammt ebenfalls von hier.