Bimenes liegt in der autonomen Region Asturien und wird von sanften Bergzügen der Sierra de Peña im Osten geprägt. Im Norden und Osten grenzt die Gemeinde an Siero und Nava, im Süden an Laviana und San Martín del Rey Aurelio. Der Hauptort Martimporra liegt zentral in dieser hügeligen Landschaft, durch die sich der Rio Fuensanta und seine Zuflüsse schlängeln.
Frühe Spuren menschlicher Besiedlung finden sich in Form von Hügelgräbern bei Piedrafita und Lancosa, die auf die Altsteinzeit zurückgehen. Später entstanden Wallburgen wie auf dem Pico Castiello, die dem Schutz von Handelswegen und Bergbau dienten. Der Name Bimenes tauchte erstmals im 12. Jahrhundert in Urkunden des Klosters San Vicente auf und blieb bis ins 19. Jahrhundert eng mit regionalen Familien und dem Erzbistum Oviedo verbunden.
Heute ist die Gemeinde für ihre traditionelle Landwirtschaft bekannt, insbesondere die Herstellung von Sidra, die durch eine regionale Genossenschaft wieder an Bedeutung gewann. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Kirche San Julián, die Kapelle Santa Bárbara und der Palacio de Martimporra. Ein besonderes Ereignis ist die Feria Ganado de Primavera, ein großer Viehmarkt im April. Berühmte Söhne und Töchter sind unter anderem der Diplomat Graciano Canteli Rodriguez und der Leichtathlet Melanio Asensio.