Langreo liegt in Asturien, einer Region im Norden Spaniens, und wird vom Río Nalón durchflossen. Die Stadt erstreckt sich über eine Fläche von etwa 82 Quadratkilometern und gliedert sich in mehrere Stadtteile, darunter La Felguera und Sama als bedeutendste. Die Landschaft ist geprägt von Kalkstein und Schiefergestein, während die Sierra de la Rondiz mit ihren Bergzügen das Bild prägt.
Die Wurzeln Langreos reichen bis in die Römerzeit zurück, als hier eine wichtige Straße für den Transport von Bodenschätzen angelegt wurde. Später übergab Ordoño I. die Gemeinde an das Erzbistum Oviedo, das erste urkundliche Zeugnis des Namens stammt aus dem Jahr 857. Im Mittelalter und in der Neuzeit spielte der Bergbau eine zentrale Rolle, was zur Gründung von Industriebetrieben wie Duro Felguera führte. Die Eisenbahnstrecke nach Gijón verband die Region mit wichtigen Handelswegen.
Heute prägen historische Kirchen wie die San Esteban in Ciaño das Stadtbild, während das Industriemuseum in La Felguera an die industrielle Vergangenheit erinnert. Persönlichkeiten wie der Fußballspieler David Villa stammen aus Langreo. Die Stadt verbindet damit eine reiche Geschichte mit einer lebendigen Gegenwart.