Blumberg liegt im Süden des Schwarzwald-Baar-Kreises, eingebettet in ein Hochtal der ehemaligen Feldbergdonau. Umgeben von den Hausbergen Eichberg und Buchberg fällt das Tal im Südwesten steil zur Wutach ab, während es nach Nordosten zur Donau hin sanft abfällt. Die Stadt markiert die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau, getrennt durch die Bundesstraße 27, die zugleich das Obere und Untere Ried teilt. Höchster Punkt ist der Hohe Randen, tiefster die Wutach beim Verlassen des Stadtgebiets.
Die Stadt trägt Spuren einer Bergbauepoche, die an industrielle Zentren erinnert. Ihre Geschichte reicht bis ins Mittelalter zurück, als Orte wie Achdorf und Hondingen erstmals erwähnt wurden. Prägend waren Klöster wie St. Gallen und St. Blasien, aber auch Konflikte wie der Dreißigjährige Krieg oder Plünderungen im 17. Jahrhundert. Wirtschaftlich lebte die Region lange von Landwirtschaft und Klosterherrschaft, bis sich später der Tourismus und die Eisenbahnlinie Sauschwänzlebahn als wichtige Faktoren etablierten.
Blumberg besticht durch seine ungewöhnliche Mischung aus Bergbaustadt-Charme und alpiner Landschaft. Die Wutachschlucht in der Nähe ist ein geschütztes Naturschutzgebiet, während der Blaue Stein als geologisches Wahrzeichen gilt. Die Sauschwänzlebahn, eine Museumsstrecke, verbindet heute die Teilorte. Feste wie lokale Märkte oder Wanderveranstaltungen nutzen die reizvolle Umgebung zwischen Schwäbischer Alb und Hochrhein.