Hüfingen liegt im Südwesten Deutschlands auf der Baarhochfläche am Ostrand des Schwarzwaldes. Die Stadt erstreckt sich in einer Höhe zwischen 574 und 917 Metern und wird vom Fluss Breg durchflossen. Im Norden grenzt sie an Donaueschingen, im Osten an Geisingen, im Süden an Blumberg und Wutach sowie im Westen an Löffingen und Bräunlingen. Als staatlich anerkannter Erholungsort bietet sie eine landschaftlich reizvolle Umgebung mit Schutzgebieten wie der Wutachschlucht und dem Naturpark Südschwarzwald.
Die Geschichte Hüfingens reicht bis in die Bronzezeit zurück, doch erste urkundliche Spuren finden sich im 11. Jahrhundert. Römische Spuren wie das Kastell Brigobannis und ein erhaltenes Römerbadmuseum zeugen von der frühen Besiedlung. Im Mittelalter prägten Adelsgeschlechter wie die Herren von Blumberg und später die von Schellenberg die Entwicklung. Die Stadt war durch zwei historische Stadtteile geprägt, die heute als Vorder- und Hinterstadt bekannt sind. Wirtschaftlich und verwaltungstechnisch gewann Hüfingen besonders unter den Grafen von Fürstenberg an Bedeutung.
Heute ist Hüfingen eine Kleinstadt mit historischem Kern und mehreren Stadtteilen wie Behla, Fürstenberg und Mundelfingen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt das Vordere Schloss, heute ein Altenpflegeheim, sowie das Römerbadmuseum. Die Stadt bewahrt auch Spuren der Hexenverfolgungen und der Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, die der Philosoph Martin Heidegger als Augenzeuge erlebte. Kulturell prägen katholische Kirchen und zwei Moscheen das Bild, während die umliegenden Naturschutzgebiete Wanderern und Erholungssuchenden offenstehen.