Bódvaszilas liegt im Norden Ungarns nahe der slowakischen Grenze, wo der Fluss Bódva an seinen Ufern vorbeifließt. Die Gemeinde gehört zum Kreis Edelény im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén und ist etwa gleich weit von der Kreisstadt Edelény und dem Komitatssitz Miskolc entfernt. Nachbarorte sind unter anderem Komjáti und Szögliget, während auf slowakischer Seite die Dörfer Hrhov und Jablonov nad Turňou liegen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im späten 13. Jahrhundert, doch vermutlich entstand die Siedlung schon einige Jahrzehnte früher. Im Mittelalter lebten hier Menschen, die Steuern zahlten, doch eine Reblausplage im 19. Jahrhundert zerstörte die Weinberge und trieb einige Bewohner zur Auswanderung. Durch den Vertrag von Trianon nach dem Ersten Weltkrieg wurde Bódvaszilas zum Grenzort.
Besonders sehenswert sind die griechisch-katholische Kirche mit dem Namen des Propheten Elija sowie eine reformierte Kirche aus dem 18. Jahrhundert. Auch die römisch-katholische Kirche, traditionelle Bauernhäuser und ein Weltkriegsdenkmal prägen das Bild. Wanderwege führen zu Höhlen und einem Naturlehrpfad, während die Hauptstraße und Bahnverbindungen nach Miskolc und Tornanádaska für gute Anbindung sorgen.