Komjáti liegt in Nordungarn, nahe der slowakischen Grenze, am rechten Ufer der Bódva. Die Gemeinde gehört zum Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén und ist etwa drei Kilometer von den Nachbargemeinden Bódvalenke und Tornanádaska entfernt. Die nächste Stadt, Szendrő, befindet sich etwa 16 Kilometer südlich.
Erstmals erwähnt wurde Komjáti im frühen 20. Jahrhundert als kleine Siedlung mit rund 500 Einwohnern. Damals gehörte der Ort zum Bezirk Torna im Komitat Abaúj-Torna. Die Entwicklung war geprägt von ländlicher Prägung, doch die Nähe zur slowakischen Grenze beeinflusste die Geschichte.
Heute ist Komjáti bekannt für seine reformierte Kirche aus dem frühen 19. Jahrhundert und die katholische Kirche Rózsafüzér Királynője aus dem Jahr 1940. Ein besonderes Merkmal sind die vielen Storchennester auf Häusern und Freileitungsmasten, die das Dorf prägen. Ein Denkmal erinnert an László Vanyó, geschaffen von Pál Szpisják.