Brumath liegt im elsässischen Tiefland am Nordufer der Zorn, wo sich das von Hügeln gesäumte Flusstal zur Rheinniederung öffnet. Der Ort befindet sich etwa auf halbem Weg zwischen Straßburg und Hagenau und wird von der Zorn durchflossen, in die hier der Saltenbach mündet. Ein Teil des Gemeindegebiets erstreckt sich südlich des Flusses als Straßendorf Stephansfeld. Verkehrswege wie der Rhein-Marne-Kanal, die Eisenbahnstrecke nach Straßburg und die Autobahn A4 verlaufen in der Nähe und verbinden den Ort mit der Region.
Die Geschichte Brumaths reicht über sechstausend Jahre zurück und beginnt mit neolithischen Siedlern. In gallo-römischer Zeit war der Ort als Brocomagus bekannt und diente als Hauptstadt des Stammes der Triboker. Nach der Eroberung durch die Römer entstand hier ein Thermalbad, und Brumath entwickelte sich zur größten zivilen Siedlung der Region. Im Mittelalter wechselte die Herrschaft mehrfach zwischen fränkischen Königen, dem Haus Lichtenberg und der Grafschaft Hanau-Lichtenberg, bis es schließlich unter französische Oberhoheit geriet.
Heute prägen das Schloss Brumath, das zwischen 1722 und 1726 erbaut und später umgestaltet wurde, und die evangelische Kirche das Stadtbild. Die Partnerschaft mit der niederbayerischen Stadt Dingolfing seit 1970 verbindet Brumath mit einer deutschen Region. Die Umgebung mit dem Rhein-Marne-Kanal und den umliegenden Hügeln bietet Möglichkeiten für Radwanderungen und Ausflüge.