Sehenswürdigkeiten in Camariñas

11 Ziele an einem Ort.

Iglesia de San Martiño de Ozón
José Antonio Gil Martínez from Vigo, Sp… CC BY 2.0
11 Sehenswürdigkeitenprovincia de La CoruñaSpanien

Sehenswürdigkeiten in Camariñas

10
Cabo Vilán
Ría de Camariñas
A Ponte do Porto
Faro de cabo Villano
San Jorge de Camariñas
Santa María de Javiña
Río Grande (La Coruña)
Iglesia de San Martiño de Ozón
Torres de Cereixo

Auf der Karte

Camariñas liegt versteckt an der galicischen Costa da Morte, wo die Ría de Camariñas wie eine natürliche Bucht das Land umarmt. Die Gemeinde reicht bis zum wilden Cabo Vilán im Norden, wo die Küste besonders schroff gegen den Atlantik anbrandet. Südlich schließt sich das Fischerdorf Camelle an, das mit seiner Parroquia zum Gemeindegebiet gehört.

Der Name geht auf den Strauch Caramiña zurück, der hier heimisch ist und einst als Hungerkraut galt. Spuren früher Siedler finden sich in Megalithanlagen wie den Mámoas von Reira oder den Castro-Ruinen von Monte Mourin. Mittelalterliche Kirchen wie Santa María Xaviña und Adelsbauten wie die Paläste der Familien Paxariña oder Dor zeugen von einer bewegten Vergangenheit. Im frühen 19. Jahrhundert wurde die Region zum Schauplatz blutiger Kämpfe gegen napoleonische Truppen, und später trieb die Auswanderung nach Amerika und Europa viele Bewohner fort.

Heute prägen die raue Küstenlandschaft, historische Leuchttürme und das traditionelle Spitzenklöppeln das Bild. Der Leuchtturm von Cabo Vilán markiert den Abschluss einer malerischen Küstenstraße, die durch Felsklippen und Dünen führt. Im Museo do Encaixe wird die jahrhundertealte Klöppelkunst bewahrt, während der Friedhof der Engländer an Schiffbrüche erinnert. Die Strände locken mit hellem Sand, und die Skulpturen des Künstlers Manfred Gnädinger in Camelle geben dem Ort eine ungewöhnliche Note.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
5.075
Fläche
51,6 km²
Seehöhe
10 m
Bezirk
provincia de La Coruña

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