Chbany liegt in einer flachen Talebene auf etwa 283 Metern Höhe im Ústecký kraj, umgeben von den Flüssen Eger und Liboc. Acht Kilometer östlich befindet sich Žatec, während die Gemeinde selbst aus mehreren Ortsteilen wie Hořenice, Malé Krhovice und Poláky besteht. Einige dieser Ortsteile wie Dolany und Drahonice liegen heute unter der Oberfläche der Talsperre Nechranice, deren Wasserfläche sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die Urzeit zurück, doch die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem 15. Jahrhundert. Damals wurde ein Saazer Ratsherr als Bewohner von Chbany genannt. Der Name leitet sich vermutlich von der Stadt Cheb ab, da die Gegend ursprünglich dem Kloster Waldsassen gehörte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Ort mehrfach die Besitzer und litt unter den Hussitenkriegen, in denen er auf Seiten der Katholiken stand.
Heute prägen barocke Bauwerke wie eine Säule mit einer Madonna-Statue aus dem Jahr 1715 das Ortsbild. Die Gemeinde entwickelte sich nach dem Bau der Talsperre Nechranice, die nicht nur die Landschaft veränderte, sondern auch neue Wohnmöglichkeiten für die Bewohner überfluteter Dörfer schuf. Die fruchtbare Umgebung begünstigt den Anbau von Getreide und Hopfen.