Cluny liegt im östlichen Frankreich, in der Region Bourgogne-Franche-Comté, und gehört zum Département Saône-et-Loire. Die Stadt befindet sich etwa zwanzig Kilometer nordwestlich von Mâcon und wird vom Fluss Grosne durchzogen, der hier nach Norden fließt. Die Landschaft prägt eine historische Klosteranlage, die das Stadtbild über Jahrhunderte prägte.
Die Wurzeln Clunys reichen bis ins Jahr 910 zurück, als Herzog Wilhelm I. von Aquitanien dort ein Benediktinerkloster gründete. Im 10. und frühen 12. Jahrhundert erreichte der Einfluss der Cluniazenser seinen Höhepunkt. Im 16. Jahrhundert wurde die Abtei während der Hugenottenkriege geplündert, wobei wertvolle Handschriften verloren gingen. Die Französische Revolution überstand nur ein Teil der Klosteranlage, darunter Teile der Abteikirche und der Klostergebäude.
Heute ist Cluny vor allem für seine historische Klosteranlage bekannt, die trotz Zerstörungen bedeutende Spuren hinterließ. Die erhaltenen Bauwerke zeugen von der einstigen Bedeutung des Ortes als geistliches Zentrum. Die Stadt verbindet damit eine reiche Geschichte mit einer malerischen Flusslandschaft.