Como liegt am Südwestende des Comer Sees, eingebettet zwischen den Voralpen und der lombardischen Ebene. Die Stadt ist durch die Adda mit dem See verbunden und grenzt direkt an den Kanton Tessin in der Schweiz. Mit ihrer verkehrsgünstigen Lage an der Eisenbahnlinie Mailand–Zürich und der Autobahn A9, die sich in der Schweiz als A2 fortsetzt, ist sie ein wichtiger Knotenpunkt. Die Nachbargemeinden reichen von Brunate im Süden bis Chiasso und Vacallo im Norden.
Die Geschichte Comos reicht bis in vorrömische Zeit zurück, als die Gegend von den Orobiern besiedelt wurde. Unter römischer Herrschaft entwickelte sich die Stadt zu einem bedeutenden Handels- und Militärzentrum, bekannt für ihre Eisenindustrie und als Ausgangspunkt zu den Alpenpässen. Im Mittelalter erlebte Como wechselvolle Zeiten, geprägt von Kämpfen mit Mailand, der Herrschaft der Visconti und später der Spanier. Die Stadt spielte auch eine Rolle in den italienischen Unabhängigkeitsbestrebungen des 19. Jahrhunderts.
Heute ist Como für seine malerische Lage am See und seine historische Altstadt bekannt. Die Stadt beherbergt bedeutende Bauwerke wie die Überreste der römischen Stadtmauer und die mittelalterlichen Befestigungen. Die Umgebung mit dem Comer See und den umliegenden Bergen zieht Besucher an. Wie die ganze Region ist auch Como für sein Klima mit milden Wintern und heißen Sommern bekannt.