Coria liegt auf einem markanten Hügel über dem Fluss Alagón in der spanischen Region Extremadura. Die Stadt ist umgeben von einer eher trockenen, warmen Landschaft, in der Regen vor allem im Herbst und Winter fällt. Nicht weit entfernt liegen Plasencia im Osten und die Provinzhauptstadt Cáceres im Süden.
Die Geschichte der Stadt reicht bis in vorrömische Zeiten zurück, als die Vettonen hier siedelten. Die Römer benannten den Ort in Caurium um, später war er unter westgotischer und maurischer Herrschaft. Nach der Rückeroberung durch christliche Herrscher wurde Coria zum Bischofssitz und wechselte mehrfach die Besitzer, bis es schließlich an die Herzöge von Alba fiel. Ein schweres Erdbeben im Jahr 1755 zerstörte Teile der Stadt, darunter die Turmspitze der Kathedrale.
Heute prägen mittelalterliche Stadtmauern, eine mächtige Burg und die prächtige Kathedrale das Bild. Die Kathedrale beherbergt eine reiche Ausstattung mit barocken Altären und einem großen Binnenchor. Einmal im Jahr wird die Statue der Virgen de Argeme in einer Prozession durch die Straßen getragen. Die Stadt dient zudem als regionales Zentrum für Handel, Bildung und Verwaltung.