Cottbus liegt in der Niederlausitz, eingebettet zwischen dem Lausitzer Grenzwall im Süden und dem Spreewald im Norden. Die Stadt wird von der Spree durchflossen, die hier eine Breite von 36 Metern erreicht und auf 23 Kilometern das Stadtgebiet durchzieht. Mit einer Fläche von über 160 Quadratkilometern zählt sie zu den größten Städten Brandenburgs und ist umgeben von Wäldern, Wasserflächen und benachbarten Gemeinden wie Drachhausen und Drebkau.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Cottbus im 12. Jahrhundert unter dem Namen „Chotibus“. Die Entwicklung der Stadt war geprägt von slawischen Siedlern, die im Schutz einer Burg eine Vorburgsiedlung anlegten, aus der sich später eine frühstädtische Siedlung entwickelte. Im Mittelalter erhielt Cottbus Stadtrechte und wurde von verschiedenen Adelsgeschlechtern regiert, bis es schließlich unter brandenburgische bzw. preußische Herrschaft geriet. Wiederkehrende Brände und kriegerische Auseinandersetzungen prägten die Stadtgeschichte.
Heute ist Cottbus ein kulturelles und wissenschaftliches Zentrum mit dem Staatstheater, dem Branitzer Park des Fürsten Pückler und einem Universitätscampus. Die Stadt verbindet deutsche und sorbische Traditionen und ist bekannt für ihre Sportvereine, darunter ein Fußballverein mit bundesweiter Bekanntheit. Die Spreeaue im Norden bietet als Naturschutzgebiet Lebensraum für seltene Arten und lädt zum Verweilen ein.