Crach liegt im Département Morbihan in der Bretagne, umgeben von Flüssen und sanften Hügeln. Die Auray und die Crac’h fließen durch das Gemeindegebiet, das Teil des Regionalen Naturparks Golfe du Morbihan ist. Im Norden grenzt Crach an Brech und Auray, im Osten an Bono, während im Süden Saint-Philibert und im Westen Carnac liegen. Die Route nationale 165 verläuft am nördlichen Rand der Gemeinde.
Die Gemeinde wird erstmals im Mittelalter erwähnt, doch ihre Geschichte reicht bis in die gallorömische Zeit zurück. Zeugnisse dieser Epoche sind die Überreste eines Aquädukts, das heute als Kulturdenkmal geschützt ist. Später prägten vor allem Landwirtschaft und Handel das Leben der Bewohner, die sich entlang der Flussläufe ansiedelten.
Heute ist Crach bekannt für seine historischen Bauwerke und prähistorischen Stätten. Dazu zählen mehrere Dolmen, darunter der Dolmen von Parc-Guren, sowie eine Reihe von Kapellen wie die Kapelle Saint-André in Lomarec. Die Kirche Saint-Thuriau und das Schloss Plessis-Kaër sind weitere bedeutende Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde bewahrt damit ein reiches kulturelles Erbe zwischen Flusslandschaften und sanften Hügeln.