Darkovice liegt im Hultschiner Hügelland am Bach Darkovický potok, nur wenige Kilometer von der polnischen Grenze entfernt. Das Angerdorf wird von Nachbarorten wie Hať und Rudyszwałd umgeben, während im Süden Markvartovice und im Norden Karlovec liegen. Durch das Gebiet verläuft eine historische Befestigungslinie des Tschechoslowakischen Walls.
Die Gegend war bereits in der Jungsteinzeit besiedelt, wie Funde von Volutenkeramik belegen. Im Mittelalter gehörte das Land zu den Siedlungsgebieten der Golensizen, bevor es im 13. Jahrhundert durch das Zisterzienserkloster Velehrad neu besiedelt wurde. Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1250, als Papst Innozenz IV. das Dorf in einer Besitzurkunde bestätigte. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte Darkovice mehrfach die Besitzer, darunter die Freiherren von Würben und später die Familie von Eichendorff.
Heute prägen historische Bauwerke wie die Kapelle des hl. Florian aus dem Jahr 1823 und die 2005 geweihte Kirche St. Hedwig das Ortsbild. Besonders sehenswert ist der schwere Bunker MO-S 20 Orel, Teil des Bunkermuseums, das an die militärische Vergangenheit der Region erinnert. Die Gemeinde pflegt eine Partnerschaft mit der polnischen Stadt Lyski und feiert ihre Geschichte mit Denkmälern wie dem Gedenkstein für die Opfer des Zweiten Weltkriegs.