Dreschvitz liegt auf der Insel Rügen in Mecklenburg-Vorpommern, umgeben vom Kubitzer Bodden und geprägt von wald- und wasserreicher Landschaft. Die Gemeinde umfasst mehrere Ortsteile wie Bußvitz, Landow und Ralow sowie die Insel Liebitz. Im Norden grenzt sie an Gingst, im Osten an Sehlen und im Süden an Samtens.
Erstmals erwähnt wurde Dreschvitz 1314 in einer Besitzurkunde, ursprünglich als Straßendorf mit vier großen Landgütern. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte die Herrschaft mehrfach: vom Fürstentum Rügen zum Herzogtum Pommern, dann unter schwedische und später preußische Verwaltung. Die Landwirtschaft prägte über lange Zeit die Entwicklung des Ortes.
Besonders bekannt ist Dreschvitz für seine historische Dorfkirche in Landow, eine der ältesten Fachwerkkirchen der Region. Das Gutshaus Ralow mit seinem neogotischen Umbau und das Gemeindehaus „Haus der Generationen“ sind weitere markante Punkte. Jährlich finden Flugtage am einzigen Flugplatz Rügens in Güttin statt, während das Wappen mit Eichenlaub und Pflug die Verbindung zur Forst- und Landwirtschaft symbolisiert.