Edelschrott liegt im südwestlichen Teil des steirischen Bezirkes Voitsberg, etwa zwanzig Kilometer westlich von Graz. Die bergige Landschaft wird von Kerbtälern und Höhenrücken geprägt, die von den Ausläufern der Pack-, Stubalpe und Koralpe umgeben sind. Die Teigitsch durchfließt den nördlichen Teil, während der Modriachbach im Süden nach Nordosten strömt. Im Norden grenzt Edelschrott an Maria Lankowitz und Köflach, im Osten an Sankt Martin am Wöllmißberg und im Westen an Hirschegg-Pack. Der höchste Punkt ist der Gfällkogel mit über 1500 Metern, das Ortszentrum liegt auf rund 800 Metern Höhe.
Der Name des Ortes geht auf eine slawisch-deutsche Mischform zurück: „Edel“ leitet sich vom slawischen Wort für Hirsch ab, „Schrott“ von einer alten Bezeichnung für Rodungsflächen. Erste Spuren einer Besiedlung finden sich in einer römischen Münze, doch als Einzelhofsiedlung entstand Edelschrott erst im 11. oder 12. Jahrhundert. Urkundlich erwähnt wurde der Ort 1245 in einer Schenkungsurkunde der Pfarre Piber. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten die Besitzer, darunter die Herren von Leibnitz, bis 1850 die eigenständige Gemeinde gegründet wurde. 1952 kam Kreuzberg hinzu, 2015 folgte Modriach.
Die Gemeinde besticht durch ihre drei Stauseen – Packer, Hirzmann- und Langmann-Stausee – sowie historische Bauwerke wie die Pfarrkirche Edelschrott und die Filialkirche St. Hemma am Kreuzberg. Ein besonderes Zeugnis der Handwerkskunst ist die „Ströhberne Bruck’n“. Edelschrott ist Teil des Tourismusverbands „Steirische Rucksackdörfer“ und beherbergt ein Schulzentrum mit musikalischem Schwerpunkt.