Hirschegg-Pack liegt in der Weststeiermark, eingebettet zwischen den Gebirgszügen Packalpe und Stubalpe. Der Oberlauf der Teigitsch durchzieht das Gebiet, während im Süden der Packer Stausee als größtes stehendes Gewässer prägt. Die höchsten Punkte sind der Peterer Riegel mit fast 2000 Metern und der Rappoldkogel. Die Gemeinde entstand 2015 aus dem Zusammenschluss der ehemaligen Gemeinden Hirschegg und Pack und gehört zum Bezirk Voitsberg.
Der Name Pack geht vermutlich auf die alten Begriffe für Buche zurück, da das Gebiet einst von ausgedehnten Buchenwäldern bedeckt war. Schon Kelten und Römer nutzten die Region, später siedelten hier Slawen und Bajuwaren. Im Mittelalter entstanden erste Siedlungen wie Pack, Riegel oder Mitterberg, geschützt durch die Veste Roseck, deren Reste heute im Pfarrhof von Pack zu finden sind. Urkundlich erwähnt wurde Pack erstmals im 12. Jahrhundert, Hirschegg im 15. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert prägte der Eisenabbau unter Freiherr Hans Ungnad von Sonnegg die Gegend, der auch ein Hammerwerk errichtete.
Die Gemeinde besticht durch ihre landschaftliche Schönheit mit Wanderwegen wie dem Nord-Süd-Weitwanderweg und alpinem Charme durch die Freiländer Alm oder die Hebalm. Kulturell prägen die Pfarrkirchen in Hirschegg und Pack sowie das Schloss Pack das Bild. Der Tourismus spielt eine wichtige Rolle, besonders im Sommer mit rund 5000 Übernachtungen im Juli und August. Die Wirtschaft lebt vor allem von Forst- und Landwirtschaft, während der Dienstleistungssektor durch Beherbergung und Gastronomie dominiert wird. Politisch wird die Gemeinde seit Jahrzehnten von der ÖVP geprägt.