Ehekirchen liegt in Oberbayern, etwa 13 Kilometer südlich von Neuburg an der Donau, an der Staatsstraße 2035 in Richtung Augsburg. Die Gemeinde gehört zur Planungsregion Ingolstadt und grenzt unter anderem an Burgheim, Königsmoos und Rain. Sie ist Teil des Landkreises Neuburg-Schrobenhausen und umfasst mehrere Gemarkungen wie Ambach, Bonsal und Weidorf.
Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem 1011 gegründeten Benediktinerinnenkloster Kühbach verbunden, das bis zur Säkularisation Grundherr in Ehekirchen war. Im 16. Jahrhundert wurde der Ort Grenzort des Herzogtums Pfalz-Neuburg und gehörte später zum Kurfürstentum Bayern. Die heutige Gemeinde entstand 1818 im Rahmen der bayerischen Verwaltungsreformen und wuchs durch Eingemeindungen zwischen 1972 und 1978.
Ehekirchen prägt eine katholische Pfarreiengemeinschaft mit zahlreichen Filialkirchen, darunter die dem heiligen Stephanus geweihte Pfarrkirche. Das Gemeindewappen zeigt drei silberne Rauten, eine Krone und einen Palmzweig – Symbole des Kirchenpatrons und der Äbtissin Helena von Lerchenfeld. Sportlich ist der FC Ehekirchen aktiv, und die Gemeinde bietet Bildungseinrichtungen wie eine Grund- und Mittelschule.