Ellwangen liegt im Osten Baden-Württembergs, wo die Jagst in nordnordwestlicher Richtung fließt und die Stadt durchzieht. Die Landschaft ist geprägt vom Östlichen Albvorland und den Schwäbisch-Fränkischen Waldbergen, während die Kernstadt auf Anhöhen wie dem Schlossberg und dem Schönenberg ruht. Mit etwa 25.000 Einwohnern ist sie die drittgrößte Stadt des Ostalbkreises und ein Mittelzentrum für die umliegenden Gemeinden.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung stammen aus der Kelten- und Römerzeit, doch erst im fünften Jahrhundert entstand das Alamannendorf Pfahlheim. Der Name Ellwangen geht auf eine alamannische Siedlung zurück, die im siebten Jahrhundert gegründet wurde und sich am Weideland des Alaho befand. Später wurde hier ein Kloster errichtet, das die Entwicklung der Stadt prägte. Zwischen 1803 und 1817 war Ellwangen Sitz der Regierung von Neuwürttemberg und beherbergte sogar eine Katholische Landesuniversität.
Besonders sehenswert sind die spätromanische Basilika St. Vitus, das weitläufige Schloss ob Ellwangen und die Wallfahrtskirche auf dem Schönenberg. Die Stadt gliedert sich in die Kernstadt und vier eingemeindete Stadtteile, die jeweils eigene Ortsteile umfassen. Die Landschaft um Ellwangen ist geprägt von fruchtbaren Böden, auf denen intensiv Ackerbau betrieben wird, während die Keuperwaldberge nährstoffarm und forstwirtschaftlich genutzt werden.