Erbendorf liegt im waldreichen Fichtelnaabtal am südlichen Rand des Naturparks Steinwald. Die Stadt ist Teil des Oberpfälzer Landkreises Tirschenreuth und liegt an der Bayerischen Porzellanstraße.
Erstmals als „Herbendorf“ erwähnt, wechselte der Ort im 13. Jahrhundert seinen Standort und erhielt seinen heutigen Namen. Erbendorf war Sitz eines Gerichts und gehörte später zum Herzogtum Pfalz-Sulzbach sowie zu Kurbayern. Mehrfach von Bränden heimgesucht, wurde die Stadt erst 1842 zur Stadt erhoben. Im Zuge von Eingemeindungen wuchs das Stadtgebiet durch die Aufnahme umliegender Gemeinden.
Bekannt ist Erbendorf für seine historischen Bauwerke wie die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit ihrem neuromanischen Turm und die Lorettokapelle, die Reliquien des Heiligen Faustinus birgt. Die Martin-Luther-Kirche entstand nach Auflösung des Simultaneums und ist ein Zeugnis der evangelischen Gemeinde. Naturfreunde schätzen das Naturschutzgebiet Föhrenbühl, während Sportvereine wie der TSV Erbendorf ein breites Angebot bieten. Wirtschaftlich prägen Unternehmen wie eine Porzellanfabrik und eine traditionsreiche Brennerei das Bild.