Erkner liegt eingebettet zwischen waldreichen Landschaften und zwei großen Seen in Brandenburg. Nördlich breitet sich die Erknersche Heide aus, östlich die Rüdersdorfer Heide. Die Stadt wird vom Dämeritzsee und Flakensee geprägt, die durch das Flakenfließ verbunden sind. Nachbarorte sind unter anderem Woltersdorf und Grünheide, während Berlin nah im Westen liegt. Ein besonderes Merkmal ist die ungewöhnliche Grenzführung: Im Süden bildet die Spree die Stadtgrenze, und ein schmaler Landstreifen ist nur per Boot erreichbar.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr, als ein Fischer namens Hans im Ort Arckenow seinen Sohn taufen ließ. Ursprünglich eine kleine Fischersiedlung, entwickelte sich Erkner durch die Ansiedlung pfälzischer Bauern und die Einrichtung einer Posthalterei im frühen. Die Teerindustrie prägte ab Mitte des Jahrhunderts die wirtschaftliche Entwicklung, doch schon zuvor war die Schifffahrt auf der Spree ein wichtiger Erwerbszweig. Schriftsteller Gerhart Hauptmann lebte hier einige Jahre und trug zum Ruf als Luftkurort bei.
Heute ist Erkner bekannt für seine malerische Seenlandschaft und das historische Erbe. Ein markantes Bauwerk ist das älteste Haus des Ortes, das heute als Heimatmuseum dient. Die Umgebung lädt zu Wanderungen durch die Heidelandschaften ein, während die Verbindung von Natur und Kultur den Ort auszeichnet.