Sehenswürdigkeiten in Ertingen

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Sehenswürdigkeiten in Ertingen

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Ertingen liegt als Landgemeinde im Landkreis Biberach in Oberschwaben, Baden-Württemberg. Die Gemeinde umfasst neben dem Hauptort Ertingen die ehemaligen Dörfer Binzwangen und Erisdorf. Bekannt ist Ertingen für seine landschaftlich reizvolle Lage mit den Schwarzachtalseen, die als regionales Freizeitzentrum dienen. Wirtschaftlich geprägt ist der Ort durch Handwerk, Handel und Gewerbe, was ihm über die Gemeindegrenzen hinaus Bedeutung verleiht.

Die Geschichte Ertingens reicht bis in die Römerzeit zurück, wie Funde eines römischen Gutshofs bei Erisdorf belegen. Im Mittelalter wechselte der Ort mehrfach die Besitzer, darunter Grafen, Ritter und Klöster. Ertingen erhielt 1331 Stadtrechte, verlor sie jedoch später wieder. Prägend waren auch die Pest, Kriege und Naturkatastrophen, die das Leben im Ort bestimmten. Künstlerisch hinterließ Albrecht Dürer mit einer Zeichnung siamesischer Zwillinge aus Ertingen ein bleibendes Zeugnis.

Heute ist Ertingen vor allem für seine spätbarocke Marienkapelle bekannt, die zu den denkmalgeschützten Bauwerken zählt. Die Gemeinde pflegt lebendige Traditionen wie die Fastnacht, in der der „Heini“ aus dem Wappen eine Rolle spielt. Persönlichkeiten wie der Bildhauer Gerold Jäggle und der Mundartdichter Michel Buck stammen aus Ertingen. Die idyllische Umgebung mit den Seen und die wirtschaftliche Stabilität machen den Ort zu einem attraktiven Wohn- und Freizeitort.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
5.424
Fläche
37,74 km²
Seehöhe
572 m
Bezirk
Landkreis Biberach

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