Espera liegt im Norden der Provinz Cádiz, einer Region in Andalusien, und ist von einer hügeligen Landschaft geprägt. Die Gemeinde grenzt an die Provinz Sevilla und bildet so eine natürliche Verbindung zwischen zwei andalusischen Provinzen.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung in der Gegend reichen bis in die Römerzeit zurück, als sich hier die Stadt Carissa Aurelia befand. Später entwickelte sich der Ort zu einem landwirtschaftlich geprägten Dorf, das jedoch durch den Wandel in der Landwirtschaft und die Abwanderung vieler Kleinbauern nur langsam wuchs.
Heute ist Espera vor allem für seine historischen Bauwerke bekannt. Die Burg de Fatetar und die Kirche Santa María de Gracia ziehen Besucher an und zeugen von der langen Geschichte des Ortes. Die ruhige Umgebung und die ländliche Atmosphäre machen Espera zu einem Ort, der Einblicke in das traditionelle Andalusien bietet.