Fanlo liegt im Norden der Provinz Huesca in Aragonien und gehört zur Region Sobrarbe. Die Gemeinde erstreckt sich über eine Fläche von mehr als 180 Quadratkilometern und umfasst mehrere Dörfer wie Buerba, Buisán und Sercué. Im Gemeindegebiet befinden sich Teile des Nationalparks Ordesa y Monte Perdido, darunter die Einsiedelei San Úrbez und der Monte Perdido selbst.
Erstmals erwähnt wird der Ort im Zusammenhang mit seiner bergigen Landschaft und den traditionellen Siedlungen. Die Bewohner lebten lange von der Landwirtschaft und der Viehzucht in den Pyrenäen. Die abgelegenen Dörfer prägten über Jahrhunderte das Bild der Region, bis der Tourismus langsam an Bedeutung gewann.
Besonders sehenswert sind die zahlreichen romanischen Kirchen und Bauwerke, die als Kulturgut geschützt sind. Dazu zählen die Pfarrkirche Iglesia de los Tres Santos Reyes, die romanische Kirche San Martín in Sercué und die Ermita de San Urbez. Die malerische Umgebung mit dem Nationalpark und den umliegenden Bergen macht Fanlo zu einem Anziehungspunkt für Wanderer und Naturliebhaber.