Flaach liegt im Zürcher Weinland am Nordhang des Irchels auf etwa 360 Metern Höhe. Die Gemeinde erstreckt sich über mehr als tausend Hektar, davon sind rund ein Drittel bewaldet. Ein Teil des Waldes gehört direkt der Gemeinde, die auch eine eigene Rheinbrücke nach Rüdlingen besitzt.
Die ersten Spuren menschlicher Besiedlung reichen bis in die zweite Hälfte des fünften Jahrhunderts zurück. Bei archäologischen Grabungen in Chrumben wurden Gräber aus dieser Zeit freigelegt, darunter eines mit besonders reichen Beigaben wie silbernen Fibeln und einer Glasschale. Später entwickelte sich der Ort vor allem durch Landwirtschaft und Weinbau.
Heute prägen vor allem die Thurauen das Bild, ein großes Auengebiet von nationaler Bedeutung mit seltenen Tieren und Pflanzen. Musikalisch ist Flaach durch einen traditionsreichen Männerchor und eine christliche Brass Band vertreten, die regelmäßig an Wettbewerben teilnimmt. Das Heavenstage-Festival fand hier mehrmals statt, organisiert von den lokalen Kirchgemeinden. Persönlichkeiten wie die Politikerin Verena Diener stammen aus Flaach.