Forstau liegt versteckt in einem Hochtal zwischen Radstadt und Schladming, wo der Forstaubach durch die Landschaft fließt. Das Tal steigt von etwa 850 Metern am Bach bis zu 2100 Metern auf den Almen an, während der Rosskogel im Süden mit 2254 Metern die höchste Erhebung bildet. Fast sechzig Quadratkilometer umfasst das Gemeindegebiet, zur Hälfte bewaldet, während Almen und Wiesen den Rest prägen.
Die ersten Siedler kamen vermutlich im Hochmittelalter ins Tal, doch erst 1299 wurde Forstau erstmals urkundlich erwähnt. Seitdem hat sich das Leben hier zwischen Almwirtschaft und Wald geprägt, wobei die Gemeinde lange zum Gerichtsbezirk Radstadt gehörte, bevor sie 2005 umgliederte.
Heute ist Forstau bekannt für seine malerische Pfarrkirche und die Lourdeskapelle mit ihren ungewöhnlichen Tropfsteinen. Im Winter lockt das Skigebiet Fageralm, im Sommer finden traditionelle Feste wie das Dorffest oder das Weinfest statt. Ein Kleinwasserkraftwerk am Forstaubach zeigt die Verbindung von Natur und Technik, während lokale Betriebe und Gastronomie den Ort beleben.