Geyer liegt im Mittleren Erzgebirge, eingebettet in ein von Wäldern umgebenes Tal, durch das der Geyerbach fließt. Der Ort ist von dichtem Wald und markanten Felsformationen wie den Greifensteinen geprägt, während das Geyersche Hochplateau mit seinem Fernsehturm die höchste Erhebung bildet. Mit etwa Einwohnern zählt Geyer zu den kleineren Städten der Region.
Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr, doch bereits um begann hier der Bergbau. Im Mittelalter entwickelte sich Geyer zu einer Stadt mit Marktrecht und Braurecht, geprägt von Bergbau, Metallverarbeitung und später der Textilindustrie. Ein prägendes Ereignis war der Bingensturz, als der unterhöhlte Untergrund einbrach. Die Stadt überstand Brände und Kriege, wobei der Wachtturm als wehrhafter Turm und später als Glockenturm diente.
Heute prägen der historische Wachtturm mit seinem achteckigen Aufbau und dem Turmmuseum das Stadtbild. Die St. Laurentiuskirche mit ihrer Ölberggruppe und der Verbindung zum Wachtturm durch einen Kreuzgang ist ein weiteres Wahrzeichen. Die stillgelegte Schmalspurbahn und der Fernsehturm erinnern an die industrielle und technische Vergangenheit, während das Freizeitbad Greifensteine und die umliegenden Felslandschaften Erholung bieten.