Gleinstätten liegt im Sulmtal, wo sich die Schwarze und Weiße Sulm vereinen, nordöstlich von Prarath. Die Gemeinde erstreckt sich in einer lehmigen Gegend, was sich in der traditionellen Ziegelherstellung widerspiegelt. Mit der Eingemeindung von Pistorf wuchs das Gemeindegebiet deutlich an.
Ursprünglich als Micheldorf bekannt, wurde der Ort im 13. Jahrhundert von den Gleinzer Herren geprägt, die bis 1607 herrschten. Später wechselten die Besitzer, darunter die Grafen von Khünberg, bis 1848 die Grundherrschaft endete. Die Gemeinde entwickelte sich nach 1850 zu einer autonomen Körperschaft und erhielt 1980 den Status einer Marktgemeinde.
Bekannt ist Gleinstätten für sein Renaissance-Schloss mit Arkadenhof, das heute als Veranstaltungsort dient. Die Pfarrkirche, dem Hl. Michael geweiht, geht auf das 14. Jahrhundert zurück, während die Filialkirche St. Georgen auf einer Hügelkuppe thront. Wirtschaftlich prägt die Ziegelproduktion die Region, vertreten durch die Tondach Gleinstätten AG. Regelmäßige Schlosskonzerte und sportliche Erfolge des SV Union Tondach Gleinstätten runden das Bild ab.