Wettmannstätten liegt im weststeirischen Hügelland, wo sich die Wieserbahn und die Koralmbahn kreuzen. Die Gemeinde besteht aus sechs Ortsteilen, darunter Lassenberg und Schönaich, die sich über sanfte Hügel verteilen. Ein besonderes Merkmal ist das Laßnitztal, das durch das Gebiet fließt und von archäologischen Funden geprägt ist.
Die Geschichte des Ortes reicht bis in die Bronzezeit zurück, als das Tal dicht besiedelt war. Später gehörte es zur Mark Steiermark und stand unter habsburgischer Herrschaft. Die heutige Gemeinde entstand durch Eingemeindungen, darunter Lassenberg und Schönaich, die 1968 zusammengeführt wurden. Die Pfarrkirche, die dem heiligen Valentin geweiht ist, wurde im 18. Jahrhundert erbaut und später durch einen Neubau ersetzt.
Wettmannstätten ist bekannt für seine Naturschutzgebiete, die seltene Pflanzen wie die Gelbe Teichrose schützen. Die Gemeinde liegt an der Landesstraße L 601 und ist durch die Wieserbahn sowie die Koralmbahn gut angebunden. Ein weiteres Highlight ist die Kapelle in Zehndorf, deren Altar aus dem 18. Jahrhundert stammt und früher in einem Schloss aufgestellt war.