Grefrath liegt im Westen Nordrhein-Westfalens, nahe der niederländischen Grenze, im Naturpark Maas-Schwalm-Nette zwischen Rhein und Maas. Der Fluss Niers durchzieht den Ort von Süden nach Norden und teilt ihn in westliche und östliche Ortsteile. Grefrath grenzt an Wachtendonk, Kempen, Tönisvorst, Viersen und Nettetal.
Erstmals 1177 als Greverode erwähnt, bedeutet der Name „Rodung der Grafen“. Im Mittelalter gehörte der Ort zur Grafschaft Geldern und wechselte später zwischen spanischen, französischen und preußischen Herrschaften. Nach der französischen Besatzung wurde Grefrath 1815 preußisch und später Teil von Nordrhein-Westfalen. 1970 wurde die selbstständige Gemeinde Oedt eingemeindet.
Bekannt ist Grefrath für sein Niederrheinisches Freilichtmuseum mit der restaurierten Dorenburg und einem Spielzeugmuseum. Die Laurentiuskirche vereint romanische, gotische und neoromanische Stile. Seit 2012 trägt der Ort den Titel Sport- und Freizeitgemeinde. Partnerstädte sind Frévent in Frankreich und Gerbstedt in Sachsen-Anhalt.