Gurmels liegt im Seebezirk des Kantons Freiburg, umgeben von sanften Hügeln und durchzogen von den Tälern der Biberen und des Cordastbachs. Das Dorf erstreckt sich in einer Mulde am Westfuß des Grossholzes, während sich die Gemeindefläche über Molassehöhen bis zum Murtensee und Saanetal erstreckt. Zu Gurmels gehören mehrere Ortsteile wie Cordast auf einem Plateau oder Wallenbuch als Exklave zwischen Biberen und Saane. Die Landschaft ist geprägt von Wäldern wie dem Bulliardholz und landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Die erste Erwähnung Gurmels’ stammt aus dem Jahr 1186 unter dem Namen Cormulnes, doch Funde belegen eine Besiedlung bereits in der Römerzeit. Im Mittelalter gehörte der Ort den Grafen von Thierstein, bis Freiburg 1442 die Herrschaft übernahm. Mehrfach wurde Gurmels von Bränden heimgesucht, etwa 1525 und 1605. Durch Gemeindefusionen wuchs die Gemeinde seit 1978 schrittweise zusammen, zuletzt mit Ulmiz.
Das Ortsbild prägen die Pfarrkirche Sankt German, deren Anfänge bis ins 9. oder 10. Jahrhundert zurückreichen, sowie historische Bauten in den Ortsteilen. Gurmels ist heute eine lebendige Gemeinde mit ländlichem Charakter, aber auch modernen Wirtschaftsbetrieben und guter Verkehrsanbindung.