Guteneck liegt in der Oberpfalz, eingebettet in eine hügelige Landschaft am Westufer des Katzbachs. Der Fluss schlängelt sich durch das Tal und mündet weiter südlich bei Willhof in die Schwarzach. Der Hauptort thront auf felsigem Grund, sieben Kilometer östlich der Autobahn A 93. Die Gemeinde grenzt im Uhrzeigersinn an Gleiritsch, Teunz, Niedermurach, Altendorf, Nabburg und Pfreimd.
Erstmals erwähnt wurde Guteneck im Jahr 1147, als es noch Teil des Kurfürstentums Bayern war. Lange Zeit bildete es eine geschlossene Hofmark, die seit 1576 den Grafen von Kreuth gehörte. Die heutige Gemeinde entstand 1818 im Zuge bayerischer Verwaltungsreformen. Das Schloss Guteneck blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Eine gotische Burg aus dem 13. Jahrhundert wurde später zum Schloss umgebaut und wechselte mehrfach die Besitzer, darunter die Herren von Murach und die Grafen von Kreith.
Heute prägen das wiederaufgebaute Schloss mit seiner Schlosskapelle und dem barocken Wohnflügel das Ortsbild. Die Kapelle dient oft als Trauungsort, während der historische Weihnachtsmarkt und die Gartentage Besucher anziehen. Der Fränkische Jakobsweg führt in der Nähe vorbei, und die Umgebung lädt mit Wanderwegen ein. Persönlichkeiten wie der Politiker Hans Werner und der Schlossbesitzer Burkhard Graf Beissel von Gymnich sind mit Guteneck verbunden.