Sehenswürdigkeiten in Guttaring

10 Ziele an einem Ort.

Pfarrkirche Dobritsch
Helmut Schaffer CC BY-SA 4.0
10 SehenswürdigkeitenKärntenÖsterreich

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Sehenswürdigkeiten in Guttaring

10
Filialkirche St. Gertraud
Filialkirche Deinsberg
Pfarrkirche Dobritsch
Pfarrkirche Guttaring
Maria Hilf ob Guttaring
Pfarrkirche Maria Waitschach

Auf der Karte

Guttaring liegt im Norden Kärntens, eingebettet in eine nach Süden offene, kesselartige Landschaft zwischen Krappfeld und Görtschitztal. Der Silberbach durchfließt das Gemeindegebiet, das sich aus sieben Katastralgemeinden zusammensetzt. Die Gemeinde umfasst 24 Ortschaften und ist in zwei Zählsprengel unterteilt.

Die Geschichte Guttarings reicht bis in die Antike zurück, wie römische Inschriftensteine in Deinsberg belegen. Erstmals erwähnt wurde der Ort im Jahr 977, als er zusammen mit Althofen und dem Hüttenberger Erzberg in den Besitz des Erzbistums Salzburg kam. Guttaring entwickelte sich zu einem wichtigen religiösen und wirtschaftlichen Zentrum, geprägt von Bergbau, Eisenverhüttung und später auch Braunkohleabbau. Der Ort erhielt 1542 das Marktrecht und litt unter zahlreichen Katastrophen wie Erdbeben, Türkeneinfällen und Pestepidemien.

Besonders sehenswert sind die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Rupert mit barockem Hochaltar und der mittelalterliche Karner. Die Wallfahrtskirchen Maria Hilf und Maria Waitschach sind beliebte Wanderziele. Historisch bedeutsam ist auch die Ruine des Floßofens in der Urtl, die von der Eisengewinnung zeugt. Guttaring ist zudem für sein „Feld der Steinernen Linsen“ bekannt, wo Nummuliten-Fossilien zu finden sind. Der Männergesangsverein, gegründet 1872, und das Willi’s Biermuseum runden das kulturelle Angebot ab.

Quellen (1)

Zahlen & Fakten

Einwohner
1.470
Fläche
54,93 km²
Seehöhe
624 m
Bezirk
Bezirk St. Veit an der Glan

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