Halže liegt auf einer sanft ansteigenden Anhöhe im Oberpfälzer Wald, etwa sechs Kilometer nordwestlich von Tachov. Die Gemeinde erreicht eine Höhe von 596 Metern und gehört zum Okres Tachov. Südwestlich staut die Mies in der Trinkwassertalsperre Lučina, während im Osten nahe Bärnau ein Grenzübergang besteht. Nördlich befinden sich Cheb, Františkovy Lázně und Mariánské Lázně.
Die erste schriftliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1479, doch der Ort ist älter. Im 16. Jahrhundert wechselte Halže mehrfach den Besitzer, darunter die Stadt Tachov und den Adligen Wolf von Guttenstein. Nach der Schlacht am Weißen Berg fiel das Gebiet an Johann Philipp Husmann, der es 1639 dem Paulanerkloster in Heiligen schenkte. Nach der Auflösung des Klosters 1787 wurde Halže eine eigenständige Pfarrei.
Heute prägen die Pfarrkirche und einige verfallene Kapellen das Bild. Das ehemalige Schloss der Gutsherren brannte 1955 nieder, nur Reste der Parkmauer erinnern noch daran. Auf dem Friedhof finden sich Grabsteine der ehemaligen deutschen Bevölkerung. Die Umgebung mit Feuchtwiesen und Fischweihern gehört zum Naturschutzgebiet Český les. Eine Schulpartnerschaft mit Bärnau verbindet Halže mit Bayern.